Denis

Denis Abrahams hat sich am 10. Januar 2020 umgebracht. Ich hab eine alte CD gefunden, mit Photos einer Party. The party of a lifetime. Schwestern und friends. Das hat mich umgehauen. Was für ein Schock. Wie ich, total unstabiel und sensibel. Und krank. Krank. Und düster. Tief im Loch. Und er kam nicht mehr raus. Ich weiss wie schlimm das gewesen sein muss. Aber das hat mir irgendwie Kraft gegeben. Diese Nachricht. Mir bewiesen, dass das Einzige das zählt, Zeit ist. Meine Zeit. Mein Leben. Jede Sekunde zählt. Und alle vergeudeten Sekunden, auf Foren, Facebook, Instagram, Twitter etc., das ist vergeudete Zeit. Das ist nicht Leben. Leben ist was Anderes. Leben ist echt. Hier und jetzt. In meinem Kopf. Und auf Papier. Und mit A und den Tieren. Das ist Leben. Der Rest ist fake. Total überflüssig. Abschaum.

L’écume qui flotte au dessus du monde. Une crasse. Collante et puante. Enivrante oui, comme toutes les drogues. Mais une drogue dure, une vraie. Il est temps que je me désintoxique. Et que je vive. J’ai passé trop de temps au lit à ne rien faire. Je dois accepter la maladie mentale. Je suis malade. Mais j’ai encore le temps. Après tout, cette retraite est peut-être une chance. De tout recommencer. De vivre à nouveau. Vivre et créer. C’est tout ce qui compte, vivre.

wildchild
20 years later, still dazed & confused

Und auch das unglücklichste Leben hat seine Sonnenstunden und seine kleinen Glücksblumen zwischen dem Sand und Gestein.

Hermann Hesse, Der Steppenwolf